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PRO genehmigt, Streik und Gerichtsverfahren (Dienstag, 14. April)

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Der Kiesraad (Wahlrat) genehmigt den Namen Progressief Nederland mit der Abkürzung PRO. Deshalb steht die Fusionspartei von GroenLinks-PvdA so auf dem Stimmzettel. Auch das neue Logo ist nun offiziell registriert.

Für Provinz- und Kommunalwahlen ist noch eine separate Anmeldung erforderlich. Lokale Parteien mit 'Pro' im Namen sind weiterhin dagegen. Sie denken an einen Fall beim Raad van State (Staatsrat).

Am Montag gab es mehrere Strafverfahren. In Paris erhielten zwei Börsenhändler Gefängnisstrafen wegen Insiderhandels. In Breda erhielt ein Pflegeangestellter acht Jahre Haft und dreizehn Jahre Berufsverbot.

In Den Bosch erhielten eine ehemalige Spitzenbeamtin aus Tilburg und ihr Mann gemeinnützige Arbeit. Beide erhielten jeweils 240 Stunden. Die Staatsanwaltschaft forderte auch Strafe gegen Raisa Blommestijn und einen Mann aus Landsmeer.

Aufgrund eines Streiks finden am Dienstag alle Debatten im Tweede Kamer (Niederländisches Unterhaus) nicht statt. Laut Vorsitzendem Thom van Campen gibt es zu wenig Personal. Die Fragestunde fällt aus und die Abstimmungen werden auf Mittwoch verschoben.

Der Streik folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen über die Nullrunde. Gewerkschaften protestieren, weil die Beamten dieses Jahr keine Gehaltserhöhung erhalten. Außerdem gibt es keine Inflationsanpassung.

Inez Weski (Rechtsanwältin) bestritt am letzten Tag erneut alle Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft forderte zuvor 4,5 Jahre Haft gegen die ehemalige Anwältin. Laut Staatsanwaltschaft übermittelte sie Nachrichten für den ehemaligen Mandanten Ridouan Taghi.

Weski und ihre Anwälte sagen, dass es Fehler in der Akte gibt. Sie sagen auch, dass vertrauliche Nachrichten unrechtmäßig verwendet wurden. Das Gericht in Rotterdam fällt am 21. Mai ein Urteil.

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